Weltladen setzt bei der Mehrwertsteuersenkung
auf Solidarität

Der Weltladen Buchloe beteiligt sich an der Aktion #fairwertsteuer und gibt die Ersparnis aus der Mehrwertsteuersenkung an seine Produzenten weiter.Die Corona-Krise hat längst die ganze Welt erfasst. Die Auswirkungen der Krise treffen die Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika besonders stark. Viele von Ihnen können wegen der Ausgangssperren derzeit nicht in den Werkstätten oder auf den Feldern arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Gleichzeitig können sie in dieser schwierigen Situation in der Regel nicht auf Rettungsschirme, Zuschüsse oder Steuersenkungen ihrer Regierungen hoffen.

Deshalb möchte der Buchloer Weltladen – wie viele andere Weltläden auch - ein Zeichen setzen, denn Fairer Handel bedeutet auch solidarischer Handel, der gerade in dieser Krisensituation anders wirtschaftet und die unterstützt, die es am Nötigsten haben.

 

Im Schnitt bedeutet die Mehrwertsteuer-Senkung für eine*n Kund*in im Weltladen eine Ersparnis von 30 Cent bei einem Warenwert von 15 € pro Einkauf (was der tatsächlichen durchschnittlichen Bonsumme in einem Weltladen entspricht).

 

Die Akteure des Fairen Handels zweifeln daran, dass diese geringe Ersparnis den Konsum im Weltladen nennenswert steigern würde oder die Kund*innen merklich entlastet – dem eigentlichen Zweck dieser Maßnahme der Bundesregierung entsprechend. Die vielen kleinen Beiträge können in der Summe jedoch einen großen Unterschied für die Produzent*innen machen.

 

Die Aktion #fairwertsteuer wird getragen von den teilnehmenden Weltläden, dem Weltladen-Dachverband, der Fair-Handels-Beratung, dem Forum Fairer Handel, der Lieferanten-Initiative (GEPA, GLOBO, El Puente, WeltPartner) und dem FAIR BAND.

 

Weitere Informationen:

aktion #fairwertsteuer

Jetzt auch bei uns im Weltladen:

Stoffe von unserem Fairhandelspartner AKAR

Anhand eines Stoffbuches können Sie

  • Jerseystoffe

(95% Baumwolle, 5% Elasthan) oder

  • Baumwollstoffe

(100% Baumwolle, auch in Canvas-Qualität)

mit vielen verschiedenen Druck- oder Webmustern bei uns im Laden aussuchen und bequem zu sich nachhause schicken lassen.

Die Stoffe liegen 160 cm bzw. 115 cm breit. Sowohl die Mindestabnahme als auch das Abnahmeintervall betragen 25 cm.

Vor der Verarbeitung sollten die Stoffe einmal gewaschen werden. 

Der Weltladen Buchloe macht das Jahr 2020 zum Kaffeejahr

Inspiriert vom Füssener Weltladen macht der Buchloer Weltladen das Jahr 2020 zum Kaffeejahr. Ab Februar wird jeden Monat eine andere Kaffee- oder Espressospezialität zum Aktionspreis angeboten. Gestartet wird mit der Sorte KOPAKAMA, einem 100%-igen Bio-Arabica Kaffee aus Ruanda. 25 Jahre ist es her, dass ein unvorstellbarer Völkermord an 1 Mio. Menschen das Land in eine schwere Krise brachte.

Die Kaffeegeschichte von Ruanda, dem „Land der tausend Hügel“, hat gerade erst begonnen, doch die hervorragende Qualität seiner Arabicas ist bereits in aller Munde. In der vulkanischen Erde des Hochlands reifen die feinen Bohnen langsam bis zur geschmacklichen Vollendung heran. Ruandas Kleinbauern nahe dem Kivu-See, bauen diese mit großer Leidenschaft an und vermarkten sie über die Kooperative KOPAKAMA zu fairen Preisen. Durch den Fairen Handel sehen die über 600 Kleinbauern eine gute Perspektive für ihre Zukunft in der strukturschwachen Region. Ein besonderes Augenmerk der Kooperative liegt jedoch auf der Förderung von Frauenprojekten und auf der Versöhnung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Passend zum jeweiligen Monatsangebot gibt es im Weltladen ausführliche Informationen zu den Handelspartnern und deren Anbauweisen.

Unser Klassiker:

Bio Café Orgánico 

wurde beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis
zu „Deutschlands nachhaltigstem Produkt 2018“ gekürt.

 

Fairer Kaffee hat mit Café Organico begonnen. Der sortenreine Röstkaffee war der erste fair gehandelte Bio-Kaffee, der auf den deutschen Markt kam. Seine erstklassigen Arabica Bohnen werden ökologisch angebaut und durch traditionelle Langzeitröstung schonend veredelt. Als echter Klassiker vereint er naturmildes Aroma und feine Säure zu einem Hochgenuss für jeden Tag. 
Kleinbauern aus Mittel- und Südamerika haben Anteil an diesem wunderbaren Kaffee. Die Kooperative San Fernando aus Mexiko gehört unter anderem dazu. Im Nationalpark Tierra Colorada engagiert sie sich für umweltschonenen Anbau und den Schutz der Artenvielfalt.
Der Faire Handel sichert das Einkommen vieler Familien und ermöglicht die Fortsetzung ihres sozialen und ökologischen Engagements.

Öko-Test zu Bananen

 

Eine gute Nachricht: das Magazin ÖKOTEST hat Bananen getestet, auf Rückstände wie auch auf die Einhaltung von Sozialstandards. BanaFair-Bananen waren frei von Pestizidrückständen und sind in Bezug auf Produktionsbedingungen und Transparenz mit der Note sehr gut bewertet worden.

"ÖKOTEST hat Bananen von 22 Anbietern auf ein breites Spektrum an Pestiziden untersuchen lassen. Bei den konventionellen Produkten wurde das Labor durchweg fündig. Fast alle enthalten die besonders bedenklichen Pestizide Imazalil und/oder Bifenthrin. Laut dem europäischen Gefahrenstoffrecht gelten beide Substanzen als möglicherweise krebserzeugend. Da die Bananen ungeschält untersucht wurden, befindet sich vermutlich ein erheblicher Teil der Pestizide in und auf der Schale, also nicht im essbaren Anteil. Die Bio-Produkte sind dagegen fast immer frei von Rückständen; nur bei dem Bio-Produkt eines Discounters stellte das Labor zwei Pestizide in Gehalten über dem Bio-Orientierungswert fest.
Die Pestizide werden im konventionellen Bananenanbau oft mithilfe von Flugzeugen versprüht. Aufgrund von Verwehungen kann es vorkommen, dass die Spritzmittel auch in angrenzenden Wohngebieten landen oder sich in der Umwelt anreichern. Schutzausrüstungen wie Masken und Anzüge sind nur für die Arbeiter vorgeschrieben, die Pestizide ausbringen. Andere Mitarbeiter sind oft weniger gut geschützt und kommen mit den Pestiziden in Kontakt. Das wirkt sich auf deren Gesundheit aus, wie die Studie einer österreichischen Ärzteorganisation zu Bananenplantagen in Ecuador nahelegt. Die Beschäftigten im Bananenanbau leiden zudem unter schlechten Arbeitsbedingungen und Löhnen, die manchmal noch nicht einmal existenzsichernd sind."
(Pressemeldung ÖKOTEST)

Als Konsequenz rät ÖKOTEST Verbraucher/innen zum Kauf von Fairtrade-Bio-Bananen.
 

Der vollständige Test ist in Heft 1/2018 zu lesen.

Kontakt

Weltladen Buchloe
Bahnhofstr. 24
86807 Buchloe

Tel. 08241-6203

info@weltladen-buchloe.de

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